Landestag der GÖD Gesundheitsgewerkschaft NÖ mit Neuwahlen

Am 29. Jänner 2026 fand in St. Pölten der 19. Landestag der GÖD Gesundheitsgewerkschaft NÖ statt. Rund 70 Delegierte und Ehrengäste versammelten sich in der Arbeiterkammer NÖ, um zentrale gesundheitsgewerkschaftliche Themen zu beraten und Weichen für die zukünftige Arbeit zu stellen. Der Landestag wurde vom langjährigen Vorsitzenden Karl Streicher eröffnet und geleitet.

Neben der Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten von bevorstehenden Kongressen wurde zudem die GÖD Landesleitung Gesundheitsgewerkschaft NÖ neu bestellt. Karl Streicher, der bisherige Vorsitzende, wurde dabei erneut in seiner Funktion mit 98 % der Delegiertenstimmen bestätigt.

Ein zentraler Programmpunkt des Landestages war die Rückschau auf die geleistete Arbeit und die erreichten Erfolge. Diese wurden in einem ausführlichen, schriftlichen Bericht dokumentiert. Mit Blick auf die kommenden fünf Jahre wurde im Rahmen eines Leitantrages das Arbeitsprogramm der GÖD Gesundheitsgewerkschaft NÖ beschlossen. Dabei sind Schwerpunktsetzungen in den Verhandlungen durch

  • Weiterentwicklungen im Bereich Personalfindung und Personalentwicklung,
  • die Finalisierung der Personalbedarfsberechnung neu,
  • Maßnahmen zur Dienstplanstabilisierung sowie ein lebensphasenorientiertes Arbeiten,
  • Gesundheitsschutz, Prävention und Inklusion,
  • eine Beibehaltung und Weiterentwicklung der Arbeits- und Entgeltsituation,
  • eine Attraktivierung der Langzeitpflege,
  • die Weiterentwicklung der Schwerarbeit,
  • eine Absicherung der Mitarbeitenden im Rahmen des Gesundheitsplans 2040+ sowie
  • Anpassungen des Arbeitsverfassungsgesetzes und der Betriebsratswahlordnung

vorgesehen.

Jenen Mitgliedern der bisherigen Landesleitung, die anlässlich der Neuwahlen ausgeschieden sind, wurde Dank und Anerkennung für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement ausgesprochen. Unser Dank gilt im Besonderen Vorsitzenden-Stellvertreter Dr. Josef Sattler, Finanzreferenten Lucas Herzog, BSc, Wolfgang Schoder, Gerlinde Buchinger (entschuldigt), Sabine Neunteufl, Christina Eichberger und Alain-Philippe Tougard.